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Meine Arbeitsweise

Empathie und Klarheit gehören für mich zusammen.

Menschen kommen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Bedürfnissen und Möglichkeiten in die Therapie. Deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Programm. Gemeinsam entwickeln wir einen Weg, der zu Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Stabilität und Ihrem persönlichen Tempo passt.

Mir ist wichtig, dass Sie sich mit dem, was Sie mitbringen, gesehen und ernst genommen fühlen. Gleichzeitig darf therapeutische Begleitung Orientierung geben, Zusammenhänge verständlich machen und konkrete Veränderungsschritte ermöglichen. Zugewandtheit, Transparenz und klare Grenzen bilden dafür den Rahmen.

Verstehen, ohne zu bewerten

Menschen kommen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Bedürfnissen und Möglichkeiten in die Therapie. Deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Programm. Gemeinsam entwickeln wir einen Weg, der zu Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Stabilität und Ihrem persönlichen Tempo passt.

Mir ist wichtig, dass Sie sich mit dem, was Sie mitbringen, gesehen und ernst genommen fühlen. Gleichzeitig darf therapeutische Begleitung Orientierung geben, Zusammenhänge verständlich machen und konkrete

Auch Reaktionen, die heute belastend erscheinen, hatten häufig einmal eine wichtige Schutzfunktion. Angst, Rückzug, Anpassung, Kontrolle, innere Distanz oder starke Selbstkritik sind nicht einfach „falsch“. Gemeinsam schauen wir, in welchem Zusammenhang sie entstanden sind, was sie bewirken und was Sie heute stattdessen benötigen.

Es geht nicht darum, einzelne Seiten von Ihnen zu bekämpfen. Ziel ist ein verständnisvoller und zugleich verantwortlicher Umgang mit dem eigenen Erleben: Hilfreiches darf gestärkt, Belastendes begrenzt und Neues in angemessenen Schritten erprobt werden.

Stabilität hat Vorrang

Gerade bei belastenden oder traumatischen Erfahrungen beginne ich nicht mit einer vorschnellen Konfrontation. Zunächst achten wir auf Orientierung im Hier und Jetzt, innere und äußere Sicherheit, ausreichende Distanzierungsfähigkeit und verlässliche Ressourcen.

Wie viel Nähe zu einem Thema möglich ist, wird immer wieder gemeinsam überprüft. Wenn Anspannung oder Überforderung zunehmen, verlangsamen wir, schaffen Abstand oder kehren zur Stabilisierung zurück. Ihr Erleben und Ihre Grenzen sind dabei richtungsweisend.

SIE BEHALTEN DIE KONTROLLE
Sie entscheiden, was Sie erzählen möchten und womit wir arbeiten. Fragen sind jederzeit willkommen. Übungen können verändert, unterbrochen oder beendet werden. Nicht jede Erfahrung muss ausführlich geschildert werden, um therapeutisch damit arbeiten zu können.

Verschiedene Ansätze – ein gemeinsamer Weg

Meine Arbeitsweise ist integrativ. Das bedeutet: Ich verbinde unterschiedliche fachliche Perspektiven und wähle nicht die Methode zuerst, sondern orientiere mich an Ihnen und Ihrem Anliegen. Dabei erkläre ich, was wir tun, welche Überlegung dahintersteht und welches Ziel damit verbunden ist.

Die folgenden Ansätze können – einzeln oder miteinander verbunden – in die gemeinsame Arbeit einfließen:

SABI – Stabilisierende Anteilearbeit mit Bild und Imagination

SABI ist mein selbst entwickeltes integratives Arbeitsmodell. Es verbindet Stabilisierung, Anteilearbeit, Imagination und Ressourcenaktivierung. Die vier Schritte Stabilisieren, Abstand gewinnen, Begrenzen und Bestärken sowie Integrieren geben Orientierung, ohne einen starren Ablauf vorzugeben.

Besonders verletzte, kindliche oder hilfsbedürftige innere Anteile können in der Vorstellung Schutz und Unterstützung erfahren. Belastende Einflüsse werden begrenzt, während der heutige erwachsene Anteil und hilfreiche innere Begleiter mehr Handlungsmöglichkeiten gewinnen.

Kognitive Verhaltenstherapie

Gedanken, Bewertungen, Gefühle und Verhalten beeinflussen sich gegenseitig. Mit Elementen der kognitiven Verhaltenstherapie – insbesondere der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie nach Albert Ellis – können wir belastende Denk- und Bewertungsmuster erkennen, überprüfen und hilfreichere Sichtweisen und Reaktionsmöglichkeiten entwickeln.

Dabei geht es nicht um ein oberflächliches „positives Denken“. Gefühle und Erfahrungen werden ernst genommen; zugleich prüfen wir, welche inneren Überzeugungen zusätzlichen Druck erzeugen und welche Gedanken Ihnen heute mehr Orientierung und Handlungsspielraum geben können.

Anteileorientierte und hypnotherapeutische Arbeit

Anteileorientierte Perspektiven helfen, widersprüchliche innere Reaktionen verständlicher zu machen. Ein Teil möchte vielleicht Veränderung, während ein anderer aus Angst am Vertrauten festhält. Kritische, kontrollierende oder sehr angepasste Seiten können ebenso einbezogen werden wie verletzte und schutzbedürftige Anteile.

Elemente aus der EGO-State-Arbeit und der hypnotherapeutischen Teilearbeit unterstützen dabei, Schutzfunktionen zu erkennen, innere Beziehungen zu verändern und eine bessere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Seiten zu ermöglichen.

Schematherapeutisch orientierte Konzepte

Frühe Erfahrungen können tiefe innere Muster prägen – beispielsweise die Überzeugung, nicht zu genügen, immer funktionieren zu müssen oder eigene Bedürfnisse nicht zeigen zu dürfen. Solche Muster werden häufig in aktuellen Beziehungen und Belastungssituationen erneut aktiviert.

Schematherapeutisch orientierte Konzepte können helfen, wiederkehrende Muster, die damit verbundenen Bedürfnisse und typische Bewältigungsweisen zu erkennen. Daraus lassen sich neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen entwickeln.

Imagination, Regulation und Yoga Nidra

Innere Bilder, Symbole, räumliche Vorstellungen und hilfreiche Figuren können das Erleben oft dort erreichen, wo Worte allein nicht ausreichen. Sie werden nicht von außen gedeutet, sondern in ihrer persönlichen Bedeutung für Sie verstanden und behutsam eingesetzt.

Wenn es zu Ihrem Anliegen passt, können außerdem Elemente aus Yoga Nidra sowie einfache Übungen zur Körperwahrnehmung, Orientierung und Regulation einfließen. Sie dienen nicht als Ersatz für eine erforderliche medizinische Behandlung, sondern als mögliche Unterstützung innerhalb des therapeutischen Prozesses.

 

AKTUELLER WEITERBILDUNGSSTAND
Meine Weiterbildung „EMDR – in Therapie und Coaching“ am WZPP in Aalen befindet sich derzeit in der Abschlussphase. Der Abschluss ist für Ende Juli 2026 vorgesehen. Nach Erhalt des Abschlusszertifikats wird diese Angabe aktualisiert.

Transparent und nachvollziehbar

Sie sollen verstehen können, was in der Therapie geschieht. Deshalb erläutere ich Vorgehensweisen und lade Sie ein, Ihre Wahrnehmung, Zweifel und Rückmeldungen einzubringen. Wenn sich eine Übung oder ein Ansatz nicht passend anfühlt, suchen wir nach einer anderen Möglichkeit.

Wir überprüfen regelmäßig, was sich verändert, was weiterhin belastet und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Auch das bewusste Innehalten und Festigen neuer Erfahrungen ist Teil der Arbeit – nicht nur das Bearbeiten schwieriger Themen.

Ressourcen- und alltagsorientiert

Therapie richtet den Blick nicht nur auf Probleme. Bereits vorhandene Fähigkeiten, Beziehungen, Erfahrungen und innere Stärken werden bewusst einbezogen. Manchmal entstehen daraus kleine, konkrete Schritte für den Alltag; manchmal braucht es zunächst Zeit, Sicherheit und ein besseres Verständnis für das eigene Erleben.

Veränderung verläuft selten geradlinig. Schwierige Tage oder alte Reaktionsmuster bedeuten nicht automatisch, dass nichts erreicht wurde. Gemeinsam ordnen wir solche Erfahrungen ein und passen das weitere Vorgehen an.

Verantwortung und fachliche Grenzen

Zu einer verantwortungsvollen Begleitung gehört für mich auch, die Grenzen meines Angebots offen anzusprechen. Wenn Beschwerden medizinisch, fachärztlich oder psychiatrisch abgeklärt werden sollten oder eine spezialisierte Behandlung notwendig erscheint, bespreche ich dies transparent mit Ihnen.

Eine therapeutische Entwicklung lässt sich nicht garantieren. Was möglich und sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer Lebenssituation, Ihrer Stabilität und der gemeinsamen Zusammenarbeit ab.

Passt diese Arbeitsweise zu Ihnen?

Vielleicht wünschen Sie sich eine Begleitung, die belastende Erfahrungen ernst nimmt, ohne Sie zu überfordern – und die neben Verständnis auch Orientierung und konkrete Möglichkeiten anbietet. In einem ersten Gespräch können wir gemeinsam klären, was Sie benötigen und ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen passt.

Wenn Sie Kontakt aufnehmen möchten, können Sie mir eine kurze Nachricht senden.

Die Praxis ist keine psychiatrische oder medizinische Notfallstelle. In akuter Gefahr wählen Sie bitte 112. Weitere Hilfen finden Sie unter „Notfall und Krisenhilfe“.

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